Gesunde Ernährung bei Rheuma.

Profitieren Sie von der richtigen Ernährung bei vollem Genuss!

Fast jeder vierte Deutsche lebt heute mit der ärztlichen Diagnose Rheuma. Hinter diesem Begriff verbergen sich etwa 400 teilweise sehr unterschiedliche Krankheitsformen, bei denen der Stütz- und Bewegungsapparat – also beispielsweise Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder – mehr oder minder schmerzhafte Beschwerden verursacht. Eine der bekanntesten Rheumaarten ist die rheumatoide Arthritis, oft auch chronische Polyarthritis genannt. Wie dieser Name verrät, sind dabei gleich mehrere Gelenke chronisch entzündet. Mehr über die Krankheit Rheumatoide Arthritis (RA) erfahren Sie HIER

Medikamente und Bewegung helfen.

Neben verschiedenen medikamentösen Therapien, die das Fortschreiten der Gelenkentzündung aufhalten und die Schmerzen lindern, sind Bewegung und Ernährung wichtige Faktoren, die einen Beitrag zur Linderung der Beschwerden liefern können.

Gezielte Bewegungsübungen, Ergotherapie, Krankengymnastik und Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren tragen dazu bei, die Gelenkprobleme zu lindern und ein Fortschreiten aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen.

Gibt es eine Rheumadiät? Ernährungstipps bei rheumatoider Arthritis.

Eine Rheumadiät gibt es nicht, denn keine noch so gute Ernährung kann die Erkrankung heilen. Aber die Beschwerden lassen sich mit den richtigen Lebensmitteln deutlich verringern – und mit den falschen leider auch verstärken. Auf dieser Website finden Sie Ernährungstipps und rheumagerechte Rezepte, die Ihnen dabei helfen sollen, gesünder zu essen und zu trinken sowie dabei bewusster das Leben zu genießen.

Übergewicht meiden um die Gelenke bei Rheuma zu entlasten.

Übergewicht mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 steigert das Risiko, eine Rheumatoiden Arthritis (RA) zu entwickeln.1 Und natürlich belasten überflüssige Pfunde die ohnehin durch das Rheuma gestressten Gelenke. Weil insbesondere das Bauchfett Botenstoffe und entzündungsfördernde Substanzen bildet, sollten gerade Rheumatiker auf ihren Taillenumfang achten. Gemessen wird etwa auf Höhe des Bauchnabels. Hier sollte der Körperumfang bei Frauen 80 cm und bei Männern 94 cm nicht überschreiten. Wenn doch, heißt es abnehmen. Hierbei helfen Ihnen eine fachkundige Ernährungsberatung und ein langfristiges Abnehmprogramm. Mehr dazu im 7. Tipp „Abnehmen“

Berechnung des Body-Mass-Index

Highlight Rheumatoide Arthritis

Das Gewicht in Kilogramm zweimal hintereinander durch die Größe in Metern zu teilen, ergibt den BMI. Macht bei 70 Kilo und 1,72 Metern: 70 / 1,72 / 1,72 = 23,66. Ein BMI von 19 bis 25 ist okay!

Referenzen

  • Finckh A. et al. The impact of obesity on the development and progression of rheumatoid arthritis. Ann Rheum Dis 2014;73:1911-1913 Editorial
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