2. Das Wichtigste am Essen ist das Trinken

Achten Sie auf 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Bitte trinken Sie Wasser, Kräutertee, klare Brühe sowie in Maßen Kaffee und Schwarztee. Stellen Sie sich ein Glas und eine Wasserflasche in Reichweite an den Arbeitsplatz, auf den Esstisch oder neben das Bett.

Wir alle sollten pro Tag mindestens 1,5 Liter trinken – und das gilt bei entzündlichem Rheuma ganz besonders. Denn nur wer genug trinkt, hat keine Probleme, alle Stoffwechselreste auszuscheiden, die möglicherweise den Körper belasten. Genügend Flüssigkeit lässt auch das Blut besser fließen, so dass die durch Entzündungen ausgelösten Blockaden in den feinsten Blutgefäßen leichter weggespült werden. Zu diesem Minimum von 1,5 Liter Flüssigkeit darf neben Wasser und Kräutertee durchaus auch eine klare Brühe oder schwarzer Tee und Kaffee in begrenzten Mengen (bis zu vier Tassen pro Tag) gerechnet werden. Zwar regt das Koffein in Kaffee und Tee die Nieren an, mehr Flüssigkeit auszuscheiden, doch heute weiß man, dass die Nieren sich auf das Koffein sehr schnell einstellen, so dass auch Tee oder Kaffee dazu beitragen, den Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Zu empfehlen sind allerdings Flüssigkeiten, die kaum oder keine Kalorien liefern. Bei 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag würden Cola, Limonade, Bier (auch alkoholfreies!), Fruchtsaft, ja selbst Buttermilch den Körper mit 400 bis 750 kcal überfluten. Damit den Durst zu löschen, führt zu Gewichtsproblemen.

Gut zu wissen

Wer Durst verspürt, hat bereits ein Wasserdefizit. Besser noch vor dem Durst regelmäßig über den Tag verteilt trinken.

Bier und Wein sind Wasserdiebe

Alkohol führt dazu, dass der Körper mehr Wasser und mit ihm auch mehr Mineralstoffe ausscheidet. Damit ist jedes Gramm Alkohol ein echter Wasserräuber. Die Tabelle zeigt, wie viel Alkohol in den üblichen Portionen an alkoholischen Getränken etwa enthalten ist.

Tab. 1: Phänotypische PsA-Subtypen anhand des Gelenkbeteiligungsmusters 9, 20, a

Zurück