9. Zu Risiken im Restaurant fragen Sie Ihren Koch oder Kellner

In Kantinen, Restaurants und selbst in Fastfood-Ketten finden Sie empfehlenswerte Speisen. Bei Unklarheiten oder Wünschen scheuen Sie sich nicht nachzufragen und um kleine Änderungen und Alternativen zu bitten.

Gerade bei Rheumatoider Arthritis gilt es, wo immer möglich das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Dazu gehört auch gutes Essen. Fehlt die Zeit oder die Kraft zum Kochen, gönnen Sie sich gerne einen Restaurantbesuch. Auch hier lassen sich die Regeln einer rheumagerechten Ernährung oft einhalten. Durchforsten Sie die Speisekarte nach leckeren, leichten und gesunden Angeboten und fragen Sie den Kellner, ob die Küche individuelle Wünsche erfüllt.

Ein gutes Restaurant hat kein Problem damit, wenn Sie die Gemüseportion etwas größer wünschen und dafür nur ein kleines Stück Fleisch erbitten oder wenn Sie nach einer leichten Alternative zur fetten Sauce fragen. Wollen Sie bei der Auswahl im Restaurant nicht lange suchen oder fragen, fahnden Sie je nach Restaurant auf den Speisekarten gezielt nach diesen typischen Standardgerichten:

Tab. 1: Phänotypische PsA-Subtypen anhand des Gelenkbeteiligungsmusters 9, 20, a

Gesunde Fastfood-Auswahl, auch bei Rheuma

Wenn die Zeit weder fürs Kochen noch für einen abendfüllenden Restaurantbesuch reicht, aber der Magen knurrt, bitte nicht gleich den Pizzaboten anrufen. Dessen mit reichlich Käse belegter Teigfladen liefert vor allem Fett und Kalorien. Da gibt es bessere Alternativen, die Sie an vielen Straßenecken „to go“ oder als Bringservice im Telefonbuch finden.

Gute Fastfood-Restaurants bieten heute auch Salate an und dazu ein Dressing, das keine Mayonnaise enthalten sollte. Ansonsten ist eine leckere Salatsauce aus Joghurt, einem Spritzer Zitrone und Tiefkühlkräutern im Handumdrehen selbst gemacht. Oder was halten Sie von einem gefüllten Wrap oder einem Sandwich vom Schnell-Imbiss? Eine weitere Alternative: Kartoffelecken mit einem aromareichen Dip oder einer dicken Tomatensauce. Die noble Fastfood-Alternative für bewusste Genießer bietet die Sushi-Box, erhältlich in vielen Supermärkten. Wer’s bodenständiger, aber genauso gesund mag, lässt sich ein Brötchen mit Hering und Zwiebeln schmecken oder ein Räucherlachs-Sandwich. Auch bei der schnellen warmen Mahlzeit zum Sattessen gibt es durchaus gesunde Alternativen zu Currywurst mit Pommes oder einem fetttropfenden Pizzabaguette: So könnte im Asia-Imbiss eine warme Nudelsuppe mit viel Gemüse den Magen auf weit bessere Art füllen. Gut gewürzt durchwärmt sie mit einem Bruchteil der Kalorien und fast ganz ohne Fett den gesamten Körper.

Flüssige Kalorien

Kein Schnellimbiss ohne Cola, Eistee und Limo. Doch diese süßen Drinks sind echte Dickmacher. Eine Flasche von 500 ml belastet die Fettzellen mit gut 200 Extrakalorien, ohne den Magen zu füllen. Zudem heizt die schnelle Zuckerflut in vielen süßen Softdrinks den Hunger an. Auch mit den scheinbar so gesunden Milchmixgetränken in einigen Fastfood-Ketten tritt man voll in die Dickmacherfalle. In ihnen verbergen sich oft mehr Kalorien als in einer Flasche Cola. Die bessere Wahl sind Smoothies – je nach Geschmack aus Gemüse und Obst, mit fettarmem Joghurt oder aufgefüllt mit reichlich Eis. Sie stehen ganz unten in der Kalorienskala. Doch Vorsicht: Ein Smoothie, der nur aus Früchten gemixt wird, bringt es durch seine fruchteigene Süße auf ähnlich hohe Kalorienwerte wie ein Softdrink.

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