Wärme- und Kältetherapie bei rheumatoider Arthritis (RA)

Erlaubt ist, was gut tut: Wärme- und Kältetherapie bei Rheumatoider Arthritis (RA).

Als Grundregel gilt: Wärme wird immer dann verwendet, wenn Sie sich in einer entzündungsfreien Phase befinden. Bei akuten Entzündungszuständen (z. B. Gelenkentzündung oder auch schweren Allgemeinerkrankungen) sollte keine Wärmeanwendung erfolgen.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung kann auch Kälte in den Entzündungsphasen angewendet werden und Linderung bringen. Für den Einsatz von Wärme oder Kälte gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die entsprechende Anwendung sollte am besten immer vom Arzt oder Physiotherapeuten erläutert und gezeigt werden.

Was passiert bei der Anwendung von Wärme?

Bei einer Erwärmung wird die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel angekurbelt, die Muskeln entspannen sich und das Gewebe wird elastischer.

Wärmeanwendungen, die Ihnen guttun können

Maßnahme Temperatur Anwendung Vorsicht
Wärme für den ganzen Körper
Sauna 60 – 90°C 2 – 3 Saunagänge je 10 – 15 Minuten 1x - 2x pro Woche Nicht bei einem akuten Entzündungsschub

Vorsicht bei Herz- und Kreislauf-Erkrankungen
Lokale Wärme
Trockener, heißer Sand 30 – 40°C Hände und Füße 5 – 15 Minuten im Sand bewegen Bei großflächiger Anwendung und längerer Dauer auf den Kreislauf achten
Torf, Tonerde, Fango, heiße Rolle 45 – 50°C 10 – 25 Minuten für alle Gelenk- und Muskelregionen

Die heiße Rolle massiert und entspannt besonders den Rücken
Achten Sie auf angenehme Wärme

Verbrennungsgefahr
Rotlicht Abhängig vom Abstand des Strahlers Das betroffene Gelenk im Infrarotlicht 5 – 15 Minuten bewegen

Besonders entspannend für Ihren Rücken
Achten Sie auf angenehme Wärme

Verbrennungsgefahr
Ernährung bei rheumatoider Arthritis (RA)

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Beschwerden lassen sich auch mit der richtigen Ernährung verringern.

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